Der Schamane

Nahezu jeder kennt Noah Gordons Roman „Der Medicus“ – aber kennt ihr auch den 2. Teil der Trilogie? „Der Schamane“ schließt in Stil und Handlung wunderbar an Teil 1 an und begeisterte mich ebenso, auch wenn er nicht ganz so spektakulär ist. „Der Schamane“ fließt eher in ruhigen Gewässern, ist deshalb aber keineswegs langweilig, sondern sehr angenehm zu lesen. Wir erleben hier hautnah das Geschehen rund um den Nachfahren des „Medicus“, Doc Rob J. Cole und dessen tauben Sohn, Shaman (der Schamane genannt), der trotz seiner Behinderung ein begnadeter Mediziner wird. Zeitlich befinden wir uns im Jahr 1839 ff. und erleben mit, wie der wilde Westen zur Zivilisation reift. Der Weg dahin ist freilich mit viel Unwissenheit und zahlreichen Auseinandersetzungen gepflastert, was dieser Familiensaga insgesamt ihren Reiz verleiht.
Noah Gordon gestaltete sympathische Charaktere, würzte mit interessanten historischen Details, mixte damaliges medizinisches Wissen hinzu und hält die Spannung über die gesamten 700 Seiten. Absolut lesenswert!
Für diejenigen, die es interessiert: Teil 3, „Die Erben des Medicus“ spielt in der Neuzeit und war deshalb für mich nicht ganz sooo interessant- ist aber dennoch eine tolle Ergänzung der Geschichte um die Familie Cole und deshalb ebenfalls lesenswert.
Nahezu jeder kennt Noah Gordons Roman „Der Medicus“ – aber kennt ihr auch den 2. Teil der Trilogie? „Der Schamane“ schließt in Stil und Handlung wunderbar an Teil 1 an und begeisterte mich ebenso, auch wenn er nicht ganz so spektakulär ist. „Der Schamane“ fließt eher in ruhigen Gewässern, ist deshalb aber keineswegs langweilig, sondern sehr angenehm zu lesen. Wir erleben hier hautnah das Geschehen rund um den Nachfahren des „Medicus“, Doc Rob J. Cole und dessen tauben Sohn, Shaman (der Schamane genannt), der trotz seiner Behinderung ein begnadeter Mediziner wird. Zeitlich befinden wir uns im Jahr 1839 ff. und erleben mit, wie der wilde Westen zur Zivilisation reift. Der Weg dahin ist freilich mit viel Unwissenheit und zahlreichen Auseinandersetzungen gepflastert, was dieser Familiensaga insgesamt ihren Reiz verleiht.
Noah Gordon gestaltete sympathische Charaktere, würzte mit interessanten historischen Details, mixte damaliges medizinisches Wissen hinzu und hält die Spannung über die gesamten 700 Seiten. Absolut lesenswert!
Für diejenigen, die es interessiert: Teil 3, „Die Erben des Medicus“ spielt in der Neuzeit und war deshalb für mich nicht ganz sooo interessant- ist aber dennoch eine tolle Ergänzung der Geschichte um die Familie Cole und deshalb ebenfalls lesenswert.