The green mile

…ist eins der besten Werke meines Lieblingsautors Stephen King und gleichzeitig sein erster Versuch, einen Roman in sechs Teilen herauszubringen. Der Versuch ist geglückt, „The Green Mile“ ist inzwischen auch erfolgreich mit dem fantastischen Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt und neuerdings als Gesamtwerk erhältlich.
Die Romanhandlung findet im Jahre 1932 im Todestrakt eines amerikanischen Gefängnisses statt. Namensgeber ist der grüne Linoleumboden, der zwischen den Zellen im Gang verlegt ist und den Todeskandidaten auf ihrem letzten Gang wie eine ewig lange und doch zugleich viel zu kurze Strecke bis zu ihrem Ende erscheinen muss.
Gefängniswärter Paul Edgecombe (Tom Hanks) erzählt von seinen „Gästen“, die er trotz ihrer Verbrechen als Menschen betrachtet und behandelt. Stephen King nimmt uns auf seine unnachahmliche Weise schon ab Seite eins mitten hinein ins Geschehen, bringt uns dazu, die Insassen mit dem Blick seiner Hauptfigur zu sehen und zu mögen (nicht alle) und mitzufiebern. Stoff dafür gibt es reichlich, spätestens dann, als ein sehr unsympathischer Verwandter des Gouverneurs als Wärter auftaucht und zeitgleich John Coffey, der zwei kleine Mädchen getötet haben soll, im Todestrakt ankommt. Der Konflikt zwischen diesen beiden Charakteren ist King besonders famos gelungen.
Ein zentraler Teil der Handlung fällt dem elektrischen Stuhl zu, der letztlich auch zum Höhepunkt des Verbrechens an einem unschuldigen Mann wird. Nicht nur die Tatsache, dass die Vollstreckung des Urteils nicht wieder rückgängig zu machen ist, sondern auch die Art, wie der Kandidat darauf zu Tode kommt, gibt der Handlung weiteren Zündstoff.
Faszinierend ist die Gestaltung der Figuren, der Aufbau der Handlung, die durchweg gehaltene Spannung und der klare Blick des Autors auf die Abgründe der menschlichen Seele. Wir leiden mit, wir fiebern mit, wir sind gleichzeitig zufrieden und unzufrieden mit dem Ende dieses außergewöhnlichen Romans. Besser geht’s nicht.
…ist eins der besten Werke meines Lieblingsautors Stephen King und gleichzeitig sein erster Versuch, einen Roman in sechs Teilen herauszubringen. Der Versuch ist geglückt, „The Green Mile“ ist inzwischen auch erfolgreich mit dem fantastischen Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt und neuerdings als Gesamtwerk erhältlich.
Die Romanhandlung findet im Jahre 1932 im Todestrakt eines amerikanischen Gefängnisses statt. Namensgeber ist der grüne Linoleumboden, der zwischen den Zellen im Gang verlegt ist und den Todeskandidaten auf ihrem letzten Gang wie eine ewig lange und doch zugleich viel zu kurze Strecke bis zu ihrem Ende erscheinen muss.
Gefängniswärter Paul Edgecombe (Tom Hanks) erzählt von seinen „Gästen“, die er trotz ihrer Verbrechen als Menschen betrachtet und behandelt. Stephen King nimmt uns auf seine unnachahmliche Weise schon ab Seite eins mitten hinein ins Geschehen, bringt uns dazu, die Insassen mit dem Blick seiner Hauptfigur zu sehen und zu mögen (nicht alle) und mitzufiebern. Stoff dafür gibt es reichlich, spätestens dann, als ein sehr unsympathischer Verwandter des Gouverneurs als Wärter auftaucht und zeitgleich John Coffey, der zwei kleine Mädchen getötet haben soll, im Todestrakt ankommt. Der Konflikt zwischen diesen beiden Charakteren ist King besonders famos gelungen.
Ein zentraler Teil der Handlung fällt dem elektrischen Stuhl zu, der letztlich auch zum Höhepunkt des Verbrechens an einem unschuldigen Mann wird. Nicht nur die Tatsache, dass die Vollstreckung des Urteils nicht wieder rückgängig zu machen ist, sondern auch die Art, wie der Kandidat darauf zu Tode kommt, gibt der Handlung weiteren Zündstoff.
Faszinierend ist die Gestaltung der Figuren, der Aufbau der Handlung, die durchweg gehaltene Spannung und der klare Blick des Autors auf die Abgründe der menschlichen Seele. Wir leiden mit, wir fiebern mit, wir sind gleichzeitig zufrieden und unzufrieden mit dem Ende dieses außergewöhnlichen Romans. Besser geht’s nicht.